Cloud-Computing - Cloud-Nutzung - Online Speicher
1

Cloud Computing und Cloud-Dienste
bringen viele Vorteile.

Cloud Computing und Cloud-Dienste ist mit Verbindung mit der Digitalisierung Trend.
Online Dienste zu nutzen ist meist günstig und einfach zu bedienen und somit komfortabel.

Welche Cloud ist für Sie - in welchem Bereich - sinnvoll:

  ▶  Public Cloud?
  ▶  Private Cloud?
  ▶  Hybrid-Cloud?

  ▶  Server?
  ▶  Speicher?
  ▶  ganze Anwendungen?

Der häufigste Einstieg in das Thema Cloud ist die ständige Verfügbarkeit von Dokumenten, Bildern usw. Der Bestand ist immer aktuell, egal wo Sie Daten hinzufügen.

Der zweite Schritt ist Anwendungen in das "Netz" - die Cloud - zu verlagern.
Wenn das Rerchenzentrum weise gewählt ist und die Schutzmaßnahmen stimmen,
eine tolle Sache.





Es gibt auch Punkte die zu beachten sind.

Gern kommen Anwendungen wie z.B. Dropbox, Microsoft Onedrive, Apple iCloud, GoogleDrive, Sharepoint oder ähnliche zum Einsatz.

Das grundlegende Problem an diesen Lösungen ist, dass die Server, auf denen diese Cloud-Systeme installiert sind, in der Regel in den USA stehen und/oder US-amerikanischen Unternehmen gehören. Bei Apple sogar in China.

Selbst ein Replikat oder Backup außerhalb der EU reicht aus.
US-Behörden gehen davon aus, das diese auch auf Daten in europäischen Rechenzentren, die sich im Besitz - wenn auch nur zum Teil - US-amerikanischen Unternehmen befinden, zugreifen dürfen. Ein Gerichtsverfahren dazu befindet sich in der letzten Instanz, ein finales Urteil liegt aber noch nicht vor.

In der Regel bekommen Sie von den Anbietern keine Garantie, das Ihre Daten nur in der EU gespeichert werden, noch wo Backups erstellt werden, noch ob es eine Hintertür für US-amerikanische und andere Behörden gibt.

Der Informationsdienst Heise.de schreibt dazu folgendes: US-Gesetze wie der Patriot Act bieten 'weitreichende Möglichkeiten' für Justiz, Polizei oder Geheimdienste der Vereinigten Staaten, um die Herausgabe von Daten in der Cloud zu verlangen und europäische Schutzbestimmungen zu umgehen.

Ein besonderes und brandgefährliches Instrument ist der NSL - der National Security Letter.

Damit verstößt jeder Nutzer in Deutschland, der seine Dokumente mit personenbezogenen Daten in den o.g. Cloud-Systemen außerhalb der EU ablegt, gegen das Bundesdatenschutzgesetz und bei den Berufs-Geheimnisträgern personenbezogener Daten auch noch gegen den § 203 StGB.

Auch die vermeintliche Sicherheit - z.B. Safe Harbour (ist im Oktober 2015 vom EUGH für ungültig erklärt worden) oder "Privacy Shield" - der gut gemeinte aber fast genauso schlechte Nachfolger von Safe Harbour - , andere Regularien gelten noch - , die einige Softwarehersteller ihren Kunden suggerieren, dass die Dokumente ja auf diesen US-amerikanischen Cloudsystemen verschlüsselt abgelegt sind, schützt nicht vor dem Gesetzesverstoß der Nutzer.
Auch Juristen raten zur Vorsicht.

     Es gilt daher: Alle vertraulichen Dokumente sollten IMMER verschlüsselt gespeichert
     werden, nach Möglichkeit nur in der DACH-Region.


Für die meisten Cloud-Anwendungen gibt es rein-deutsche Alternativen, die vielleicht nicht immer so bunt wie die ausländischen Anwendungen sind - aber dennoch einfach zu bedienen -, dafür aber den deutschen oder schweizerischen Datenschutzgesetzen unterliegen und oft sogar preiswerter sind.